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Es begann 1988 mit einem ersten gezielten Besatz mit Bach- u. Regenbogenforellen. Der Pächter Roland Herrigel, passionierter Fliegenfischer und Buchautor ("Welche Fliege wo und wann") richtete das erste reine Fliegenfischergewässer der Schweiz ein, das er für die Öffentlichkeit zugänglich machte.

Die Bünz als reines Fliegengewässer sollte allen Anforderungen entsprechen die der ernsthafte Fliegenfischer vorzufinden wünschte. Abwechlungsreiches u. naturbelassenes Gewässer, überdurchschnittlicher Forellenbestand, kein übertriebenes Befischen, Exklusivität - und Ruhe.

Über die Jahre konnte nicht nur die Gewässerqualität erheblich verbessert werden, auch die Eingriffe in die Natur wurden durch die Schaffung der "Bünzauen" behördlich unterbunden und stellt heute für den Naturliebhaber allgemein eine Attraktion dar.

1998 wurde in der Schweiz der Besatz von Regenbogenforellen verboten. Der Aufbau des Bachforellenbesatztes wurde dementsprechend vorangetrieben, und weist heute ein eindeutiges Resultat vor.

Inzwischen ist das Fliegenfischer-Zentrum Bünz für den Kenner eine feste Institution geworden. Nebst einigen wenigen Jahreskarten (für die "Pioniere" und Fischereiaufseher) sind in beschränkter Zahl nach wie vor Tageskarten erhältlich.



Bünzforelle 21. April 2007